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Rotohrara

Rotohrara (Ara rubrogenys)




Der Ara rubrogenys ist mit bis zu 60 cm Länge einer der mittelgroßen Ara.
Diese schönen Fotos wurden mir von www.vogelladen.de zu Verfügung gestellt. Vielen Dank darüber freuen Wr uns sehr.

Die Grundfarbe der Altvögel ist olivgrün, eine optimal Anpassung an den tropischen Regenwald. Des weiteren besticht der Rotohrara mit seinem roten Stirn, Scheitel, Schenkel und Ohrfleckgefieder, hier auch der deutsche Name Rotohrara. Ein kleiner Teil nackt, zwischen der Schnabelwurzel und den Augen. Diese sind aber mit schwarzen Federlinien durchzogen. Der Flügelbug, Flügelsaum, kleine Flügeldecken und die beiden kleinen Unterflügel sind in einem sehr schönen orangerot Ton. Der große Unterflügeldecken ist olivgelb  und die Schwanzoberseite wieder in einem schönen olivgrün zur Spitze hin färben sich diese blau. Die Handschwingen sind an den Handecken und Außenfahnen blau. Die Extremitäten sind grau ,sowie der Schnabel in einen Anthrazit erscheint. Die Iris der Vögel ist orange. Auch bei dieser Ara-Art sind keine äußeren Geschlechtsmerkmal zu erkennen.

Die Jungvögel sind daran zu erkennen das ihr Stirn und Ohrfleckgefieder noch orange-rötlich erscheint. Dieses färbt sich aber mit zunehmenden Alter intensiv rot. Des weiteren ist der Kopfbereich schön grün und die Iris noch sehr dunkel.





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Das Verbreitungsgebiet des Rotohrara erstreckt sich vom östliches Zentral-Bolivien in Süd-Chochabamba, Südwest-Santa-Cruz, Nord-Potosi und Nord-Chuquisaca. Der Ara rubrogenys kommt nur in einem relativ kleinen begrenztem Gebiet in Südbolivien vor. Dieses erstreckt sich von etwa von der Region Cochabamba den Süden entlang in den Haupt und Nebentäler des Flusses Pilcomayo. Vom Roi Mizque in der nördlichen Region in etwa 160km in die südliche Richtung bis an den Fluss Rio Pilcomayo.. Vom Rio Caine etwa 160km in Richtung Westen zum Rio Grande in die östlichen Provinzen  Cotchabamba, Potosi , Chuquisaca (Boussekey 2006) und Santa Cruz. Dort kommen Sie in einem Gebiet von 1300 bis 2400 m über den Meeresspiegel vor. Durch die erhebliche Zersörung des Regenwaldes und die anwachsende Population ist Ihr Verbreitungsdichte in mehrere Subpopulationen zerfallen.

Die Tiere leben dort in trocken Buschwäldern. Ist wohl eher eine Mischung aus Savanne und halbwüstenartigen Buschland in den Täler. Die Vegetation ist jeher spärlich. Die offene Trocken und Kakteenwälder an den Hängen bestimmen hier die Landschaft. Entlang der periodischen Flussläufe erstrecken sich die Schluchten oder auch steile Canyons. Die Flussläufe tragen nur zur Regenzeit nennen werten Wasserstand. Die Regenzeit befindet sich in dieser Region zwischen November bis April. Diese Art ist in Ihrem Lebenraum ein Sonderfall. Diese Tiere Leben nicht wie Ihre Artgenossen in subtropischen und tropischen feucht oder trockenen Regenwäldern. Sie leben in trockenen Hochländer mit richtig ausgeprägten Jahreszeiten. Durch seine spezielle Lebensweise ist seine Art gefährdet. Diese Art hat von Natur nur eine geringe Zahl an Individuen. Durch die Wilderei und Zerstörung ihres Lebensraum wird diese Art bald bloß noch wie der Spixara in zoologischen Einrichtungen zu sehen sein oder ganz und gar Aussterben. Dieser Papageien ist einer der schützenwertesten Lebewesen überhaupt.

Die wenige Vegetation die dort vorhanden ist, setzt sich aus Arten von Kakteen, Zwiebel und Knollengewächsen, Bromelien(Ananasgewächse) und dornigenSträucher und klein bleiben Bäumen zu sammen. Sie werden dort niemals eine Vegetation über 10m finden. Die Aras fallen auch mal gelegentlich über die Erdnuss und Maisplantagen her. In dieser Region wächst auch nix anderes an Landwirtschaftlichen Ertragsbepflanzung.

Diese Art steht auf der ROTEN LISTE als gefärhrdet. Ihre Induvidien Anzahl ist rückläufig und Ihre POPULATION aufgespiltert in mehrere Subpopulationen. Das Vorkommen in diesen einzelnen Populationen beträgt nicht mehr als 250 Tiere.

Die Nahrung der Rotohraras besteht aus Kakteen- und diversen Wildfrüchten. Wie oben schon erwähnt suchen sSie auch die Einheimischen auf , wo die Tiere Erdnüsse und Mais fressen. Damals als Parrasit angesehen wurden Rotohraras früher verfolgt und abgeschossen, heute ist es die Wilderei für den Handel lukrativer. für sogenannet Tierliebhaber und Tiersammler. Holen Sie sich Lieber einen aus einer Nachzucht. Hier sage ich, das sollen Lieber Profis über nehmen die Tier zum erhalt Iherer in Zuchtprogrammen halten.






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Die Brutzeit der Ara rubrogenys  beginnt im November. Besonders interessant ist das Balzverhalten: Mit gehobenen Flügeln, so dass die roten Markierungen gut zu sehen sind, läuft das Männchen auf einem Ast hin und her und stösst dabei schrille Pfiffe aus. Die Pupillen sind stark zusammengezogen, die orangefarbene Irisdeutlich leuchtend. Solch ein Balztanz kann bis zu 15 Minuten andauern.

Das Balzverhalten des Aras ist sehr imposant. Das Mänchen streckt bei Flügel in Höhe bis das die roten Markierungen unter seinen Flügeln zu sehen sind. Dann läuft es auf seinen auserwählten Ast hin und her. Dabei stößt es schrille Pfeiftöne aus. Ein ähnlichem Verhalten zeigen auch Amazonen. Die Pupillen sind stark zusammen gezogen und die orange farben Iris stich leuchten hervor. Dies dauert ungefähr 15min. Nach erfolgreicher Paarung legt das Weibchen 1 bis 3 Eier in die Nisthöhle. Die Brutzeit beträgt 26 Tage. Nach ca.10 Wochen fliegen die Jungvögel aus werden aber dann noch vor den Elterntiere umsorgt.

Es werden 1000 bis 1500 Vögel noch in freier Wildbahn geschätzt. Haupt ist wieder einmal die Wilderei und die Zerstörung Ihrer Lebenraumes. Die Tiere leben außerhalb der Brutzeit in kleinen Schwärmen. Diese bestehen aus ca. 30 Individuen. Gruppen treffen sich an Ihren Schlafplätzen und es kann gelegentlich verkommen dass bis zu 150 Tiere an einen Ort sind. Diese übernachten auf Bäumen und Felspalten. Ihre Nahrungssuche gestalten sie teilweise unterschiedlich. Einige Exemplare gehen frühmorgen und die anderen am späten Nachmittag auf Fresstour. Sie können mit Ihrer Statur eine Geschwindigkeit bis zu 60km/h erreichen. Als Canyon Bewohner verfügen Sie auch über spektakuläre Flugkünste von einen greifvogelartigen Gleitflug bis zum Propellerflug auf der Stelle.

Nach Erzählungen sollen die Papageien im einer Voliere von den mindest Maßen von 4m x 2mx 3m (Länge x Breite x Höhe) werden. Mir erscheint dies aber zu wenig für einen solchen Kunstpiloten ich würde sagen um die 10m x 3m x 3m, aber so viel Platz muss erstmal einer haben. Importierte Papageien sind sehr empfindlich sollten in der Zeit recht warm gehalten werden. Die Temperaturen sollten nicht unter 20?C gehalten. Tiere die schon einige Jahre in unseren Gefilden leben können gerade so bei 10?C überleben.  Die Tiere sind sehr Wort gark und mittellaut zu anderen Aras verglichen. Ihr Badebedürfnis ist gering. Dafür ha ben diese aber ein sehr hohes Nagebedürfnis, es müssen immer frische Äste zu  nagen der Voliere sein.

Rotohraras eignen sich nur für die paar- oder gruppenweise Haltung, aber Artenschutzgründen sollten die immer in Zuchtpaaren gehalten werden und nur Erfahrene Halter sollten diese Art bei sich beherbergen. Zwischen Mai bis Oktober können die Tiere auch mit anderen Papageien gehalten werden.

Ernährung in Menschenobhut :
Körnerfutter,  zur Brutzeit sollte das Körner gekeimt gereicht werden sollte, stellt die Grundnahrung dar und sollte in etwa 50-60% der Gesamtfuttermenge ausmachen.

Hauptfutter 50 bis 60% sollte aus Sämlingen bestehen wie Kardi, Kiefernsaat, Buchweisen, Leinsaat, Harferkerne, Reis , Kanariensaat, Sonnenblumenkerne, Nüssen , Dari , Kürbiskerne, Weizen, Hanfsaat. Ich empfehle das Loro Parque Futter da dieses direkt auf die Bedürfnisse der Tiere zugeschnitten sind.




Obst und Gemüse:

Apfel,Ananas, Birne, Banane, Cherimole,, Citrusfrüchte wie Mandarine und Orange,Erdbeeren, Mango, Himbeereb, Litschi, Vogelmire, Gras, Löwenzahn , Paprika, Gurke, Kopfsalat ( im Winter keinen Futter da dieser zu sehr Pestizide belastet ist)

Zusatzfutter: tierisches Eiweiß in Form von Eipulver oder  Bachflohkrebsen(getrocknet), Mineralien und Grit.

Des weiteren auch immer frisch Obstbaumzweige (aber keine Blau und Oxalsäuhaltigen) und wer hat auch mal einen Palmenvedel von einer Bananenpflanze.


Mehr Infomationen über den Rotohrara unter : http://www.rotohrara.org/ und www.vogelladen.de


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